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"Vier Monate Gastspielreise durch die vereinigten
Staaten", so lauteten die Zeitungsmeldungen, als die "Schlierseer" im Winter 1895/96
auf Tournee in Amerika waren und sogar stürmisch gefeierte Auftritte in der Metropolitan
Opera hatten.
1910 erfolgte im Deutschen Theater in München die
5000. Vorstellung und gleichzeitig für Terofal der 758. Auftritt als Bader Zangerl
im "Jägerblut".
Terofal, der nun die Direktion
des Schlierseer Bauerntheaters innehatte, war ein rastloser Motor seiner Bühne.
1941 übernahm Fanny Mittermayr-Terofal die Leitung. 1947 wurde das Bühnenhaus durch
einen Brand völlig zerstört. Nach dem schwierigen Wiederaufbau in der Nachkriegszeit
konnte man 1948 die Wiedereröffnung feiern. 10 Jahre später kam dann das endgültige
"Aus". Im Mai 1958 mußte die damalige Leiterin Fanny Mittermayr ihr Theater aufgeben.
Am 21. Juli 1966 begann der Neuanfang. Josef Peintner,
Theaterreferent des Schlierseer Trachtenvereins, startete mit Jenny Haibel-Dreher(der
Tochter von Konrad Dreher) und deren Mann, Willy Haibel eine neue, schöne Zeit des
Schlierseer Bauerntheaters.
1978 übernahm Hugo Bauer die Spielleitung, Josef
Peintner blieb Theaterreferent bis März 1980. Als Nachfolger trat Hans Höß in seine
Fußstapfen, seit Januar 1994 ist Heiner Oberhorner Vorstand des nun neuen, eingetragenen
Vereins "Schlierseer Bauerntheater".
Seit dem Jahre 2006 liegt die Vereinsführung in den Händen von Florian Reinthaler.
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